Das Wort zum Donnerstag: Spargeld

Symbolbild: (c) shutterstock

Da war uns doch dieser Tage eine Werbung für Küchen ins Haus geflattert. Eine Sparwoche wurde angekündigt. Das hieß doch, man solle sich hurtig fürs Geldausgeben entscheiden, damit man dann richtig sparen könne. Bei so einer neuen Küche kommen ja locker mal ein paar tausend Euro zusammen – sowohl als auch. Und dann wohin mit dem Spargeld? Spardose? Sparkasse? Sparstrumpf?

Natürlich kommt so ein Problem nur bei jenen vor, die sich gerade sowieso ein neues Heim einrichten wollen oder müssen, etwa weil die großkotzigen guten Bekannten beim letzten Besuch wieder mal geprahlt, gestichelt und gelästert haben. Oder weil die bisher so gut eingespielte Küche – gemeint ist ja nur das dazu gehörende Mobiliar nebst dem elektrischen Zubehör – aus Altersgründen zusammenzubrechen droht.

Also: Wohin mit dem Spargeld? Ein richtiges Dilemma! So was kennen unsere treuen Leser gar nicht. Die haben immerzu Sparwochen, Sparmonate und manche inzwischen bald – im Oktober – sogar zwei Sparjahre. Denn in dieser Küche können sie sich ein schmackhaftes, gut verdauliches Meinungsmenü zubereiten, weil sie eben nicht auf einen monopolisierten Eintopf angewiesen sind. Dass man für so einen guten Service mal was springen lassen könnte, wird durch den niedlichen Spenden-Button angeregt. Aber die Mühe und das Kleingeld wird bis jetzt immer gespart. Da dürfte schon eine Menge Spargeld zusammengekommen sein. Wir wüssten schon wohin damit. Probieren geht über Studieren. Nur Mut!

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