Start in die Bad Wildunger Eis-Zeit

großer Andrang zur Eröffnung

Kaum war das Rote Band durchgeschnitten tummelten sich schon die ersten Fans auf dem Eis. (Fotos: M. Zimmermann)
Bürgermeister Ralf Gutheil am Mikro mit (dahinter) Schausteller Dennis Ruppert.

Die „Bad Wildunger Eis-Zeit“ findet ab sofort bis zum 13. Januar 2019 auf dem Parkplatz bei der Brunnenallee 1 statt. Bürgermeister Ralf Gutheil freute sich, dass er die seit 12 Tagen aufgebaute, fast 450 Quadratmeter große Eislauffläche eröffnen konnte, und lobte das „einmalige Konzept“, das es so in ganz Nordhessen nicht noch einmal gebe. Um Energie zu sparen sei die Fläche gut isoliert. „Das ist eine tolle Idee von Dennis Ruppert und seiner Familie, einer engagierten und in Bad Wildungen ansässigen Schausteller-Familie“, betonte der Rathaus-Chef. Auch den mehr als 20 Sponsoren dankte er ausdrücklich. Allein die Investition der Familie Ruppert liege in 6-stelligen Bereich, allerdings helfe „die Stadt finanziell ein wenig mit“, so der Bürgermeister.

Viel Applaus gab es für die Aufführungen der Tanzschule Mundhenke.

Zuvor hatten zwei Kindergruppen und eine Jugendlichen-Gruppe der Tanzschule Mundhenke unter großem Beifall auf dem Platz vor dem Eingang zur Eisfläche fröhliche und gut einstudierte Performances dargeboten.
Das Durchschneiden des roten Sperrbandes durch das Stadtoberhaupt ging dann im ersten Gedränge ganz fix. Als Eröffnungsbonbon durfte die Eislaufbahn die ersten 90 Minuten lang kostenlos genutzt werden.

Service:

200 Paar „nagelneue Schlittschuhe“ können in den Größen 25 bis 50 für 4,50 Euro ausgeliehen werden.
Schlittschuhlaufen pro Tag (mit farbigem Band am Handgelenk kann man zwischendurch pausieren) 4 Euro pro Person, für Kinder 3 Euro; es gibt auch jeweils 10-er Karten.
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 11 bis 22 Uhr; Heiligabend geschlossen; 1. und 2. Weihnachtstag 13 bis 20 Uhr; Silvester 11 bis 16 Uhr; Neujahr 13 bis 20 Uhr.
Weitere Infos auch im Internet unter www.eiszeit-badwildungen.de oder www.bad-wildungen.de .

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5 Kommentare

  1. Zum Kommentar von Petra Jahn „Warum wurde nicht die Fläche der alten Eisbahn genutzt?“
    Bei der Stadtverordnetenversammlung, in der von Frau Spangenberg, CDU, dieser Vorschlag einer zeitlich begrenzten Eisbahn auf dem Parkplatz Brunnenallee 1 gemacht wurde, erwog man nicht ernsthaft eine Nutzung der stillgelegten Eisbahn neben dem Heloponte.
    Die Auswahl des Standortes hat eben auch wirtschaftliche Gründe:
    In der Vorweihnachtszeit sind besonders viele Menschen in der Innenstadt unterwegs.
    Dort finden sie immer noch diese Geschäfte, in denen man die Artikel real sehen, anfassen und ganz ohne Mausklick kaufen kann. Jedes Geschäft profitiert davon, dass noch viele andere da sind, weil dies die „Frequenz“ erhöht.
    Was liegt näher für den Betreiber, seine Geschäftsidee Eislaufbahn in der Innenstadt zu realisieren?
    Dass das Parlament einer anderweitigen und von Vielen als schön empfundenen Nutzung der Parkplatzfläche zugestimmt hatte, stimmt mich optimistisch.
    Vielleicht erleben wir dort noch weitere Entwicklungen, die die Menschen auch dann anziehen werden, wenn die Eislaufbahn weg sein wird: In unsere schöne und interessante Innenstadt!

    • Mich stimmt das eher pessimistisch, denn der Verkauf des jetzigen Parkplatzes Brunnenallee 1 an einen Investeor, der dort einen Markt betrieben soll, schwirrt immer noch in den Köpfen vieler Stadtverordneter herum.
      Sollte es sich erweisen, dass die zwischenzeitliche Nutzung des Parkplatzes für die Eisbahn ohne größere Umsatzeinbußen für die anliegenden Geschäfte möglich ist, können iwr davon ausgehen, dass ein diesbezüglicher Antrag bald im Parlament gestellt werden wird.
      Das Nationalparkamt wird dann aller Voraussicht nach nach Vöhl umziehen und zumindest anliegende Lebensmittelgeschäfte werden den Laden schleißen dürfen.
      Wo dann die Buss parken sollen, steht auch noch in den Sternen, aber ich bin sicher, dass Mombrei/Nawrotzki dazu etwas einfallen wird, sei es auch noch so unsinnig.

  2. Auf der Fürstengalerie ist die zweite Parkebene kostenfrei ganzjährig leer. Die Fläche der alten Eisbahn ist wirtschaftlich für dieses Konzept uninteressant. Man baut hier mehrere Verkaufsstände auf und möchte die Laufkundschaft gewinnen (evtl. auch Menschen, die ihre Arbeitspausen dort verbringen) damit das Konzept sich trägt. Diese finde ich nunmal im Zentrum der Stadt.

    • Alexander Conradi so sieht es aus Parkflächen gibt es in wildungen genug . In Summe werden alle davon profitieren. Eltern bringen Kinder auf die Eisbahn und verweilen teilweise den Nachmittag in der Stadt .

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