Der Zustand des Waldes schwächt die kommunalen Finanzen. Bundesweite Förderung könnte helfen. Foto: M. Zimmermann/Archiv
Die schwierige Situation des Waldes beschäftigt auch das Wildunger Stadtparlament. Nicht nur für die Umwelt, auch für den Haushalt stellt dies ein ernstzunehmendes Problem dar. Die Kommunen können dieses nicht aus eigener Kraft lösen, die Unterstützung des Landes ist nach Ansicht der Freie Wähler zwingend erforderlich.
Im kommenden Jahr wird der Ausstoß von Kohlendioxid mit 25 Euro pro Tonne bepreist. Der Preis steigt bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne. Diese Einnahmen sollten zweckgebunden für den Klimaschutz verwandt werden, fordern die FREIE WÄHLER Hessen. Für ihren Beitrag zum Klimaschutz sollten Waldeigentümer im Gegenzug durch die Einnahmen aus dem Emissionshandel angemessen entlohnt werden, argumentieren die FREIE WÄHLER.
Ein Hektar Wald speichere 8 Tonnen Kohlendioxid. Darüber hinaus leiste der Wald weitere wichtige ökologische Funktionen. Er produziere Sauerstoff, regele den Wasserkreislauf, bewahre die Artenvielfalt und biete der Bevölkerung einen Erholungsraum. Allein die Speicherleistung von Kohlendioxid hätte einen Wert von 200 Euro pro Hektar. Die Vergütung sei keine Subvention, sondern ein angemessener Ausgleich für die Speicherleistung des Waldes. Insgesamt gibt es 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland, der rund 11 Prozent des Kohlendioxidausstoßes pro Jahr speichere. „Die Finanzierung der Speicherleistung des Waldes wäre mehr als gewährleistet, weil der Staat ein Vielfaches durch den Emissionshandel einnehmen wird“, so Dr. Claus Wenzel, Nordhessensprecher der FREIE WÄHLER. "Wegen Dürren, Stürmen und Schädlingen ist die Bewirtschaftung des Waldes mittlerweile unrentabel geworden", erinnert seine Stellvertreterin, die Stadtverordnete Kira Hauser.
Am Dienstag, 28.05. und Mittwoch, den 29.05.19 finden jeweils um 19.00 Uhr die Aufführungen der Musical AG der in der Aula des Gustav-Stresemann-Gymnasiums statt. Dieses Jahr werden die Besucher im Musical „Kwela, Kwela“ von Andreas Schmittberger ins heiße Afrika entführt. Dort leiden alle Tiere unter der sengenden Sonne und dem fehlenden Wasser. Man beschließt ein Wasserloch zu graben. Alle Tiere außer Tschipo, dem Buschhasen, helfen mit; der spielt lieber auf […]
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die politische Arbeit wieder auf. Sie tagte in der Bad Wildunger Wandelhalle am vergangenen Montag im Zeichen der Corona-Krise. Einige Stadtverordnete blieben der Sitzung fern. Dennoch war das Stadtparlament beschlussfähig. Die Tische und auch die Zuschauerplätze waren so aufgeteilt, dass die vorgeschriebenen Mindestabstände problemlos eingehalten werden konnten. Im Übrigen sind kommunale Gremien in den Corona-Regeln von den Versammlungsverboten ausgenommen. Für die zukünftige Arbeitsweise des Stadtparlaments wurde in […]
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