Der Zustand des Waldes schwächt die kommunalen Finanzen. Bundesweite Förderung könnte helfen. Foto: M. Zimmermann/Archiv
Die schwierige Situation des Waldes beschäftigt auch das Wildunger Stadtparlament. Nicht nur für die Umwelt, auch für den Haushalt stellt dies ein ernstzunehmendes Problem dar. Die Kommunen können dieses nicht aus eigener Kraft lösen, die Unterstützung des Landes ist nach Ansicht der Freie Wähler zwingend erforderlich.
Im kommenden Jahr wird der Ausstoß von Kohlendioxid mit 25 Euro pro Tonne bepreist. Der Preis steigt bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne. Diese Einnahmen sollten zweckgebunden für den Klimaschutz verwandt werden, fordern die FREIE WÄHLER Hessen. Für ihren Beitrag zum Klimaschutz sollten Waldeigentümer im Gegenzug durch die Einnahmen aus dem Emissionshandel angemessen entlohnt werden, argumentieren die FREIE WÄHLER.
Ein Hektar Wald speichere 8 Tonnen Kohlendioxid. Darüber hinaus leiste der Wald weitere wichtige ökologische Funktionen. Er produziere Sauerstoff, regele den Wasserkreislauf, bewahre die Artenvielfalt und biete der Bevölkerung einen Erholungsraum. Allein die Speicherleistung von Kohlendioxid hätte einen Wert von 200 Euro pro Hektar. Die Vergütung sei keine Subvention, sondern ein angemessener Ausgleich für die Speicherleistung des Waldes. Insgesamt gibt es 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland, der rund 11 Prozent des Kohlendioxidausstoßes pro Jahr speichere. „Die Finanzierung der Speicherleistung des Waldes wäre mehr als gewährleistet, weil der Staat ein Vielfaches durch den Emissionshandel einnehmen wird“, so Dr. Claus Wenzel, Nordhessensprecher der FREIE WÄHLER. "Wegen Dürren, Stürmen und Schädlingen ist die Bewirtschaftung des Waldes mittlerweile unrentabel geworden", erinnert seine Stellvertreterin, die Stadtverordnete Kira Hauser.
Bad Wildungen/Frankenberg. Die „Oldtimer-Trophy 2019“ macht am kommenden Samstag, dem 24. August, Station in der Bad Wildunger Altstadt. Nach dem Start um 9.30 Uhr in Frankenau kommt der Tross aus 85 gemeldeten historischen Fahrzeugen über Allendorf/Hardtberg und Haubern auch nach Bad Wildungen. Dort, in der Fußgängerzone in der Altstadt, fahren die alten Autos nicht nur durch, die Fahrer haben dort auch eine kleine Wertungsprüfung zu absolvieren. Das älteste in diesem […]
Die getroffenen Entscheidungen für den auf dem derzeitigen Kurhaus-Areal geplanten Hotelkomplex können bestenfalls noch kosmetisch geändert werden. Das ist das Ergebnis der Projektvorstellung und der anschließenden Diskussion in der Wandelhalle. Engagierte Diskussionsbeiträge aus dem Publikum mit Fragen […]
Interessierte Wildunger Bürgerinnen und Bürger, die besonders wegen der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Kurhaus die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Montag, dem 4. Oktober als Zuschauer besuchen möchten, müssen sich vermutlich auf einen langen Abend einrichten. Denn der dafür regelmäßig vorgesehene Tagesordnungspunkt „Sachstandsbericht…“ steht an letzter, also 16. Stelle.