Tinte, Tintenflasche und Tintenzeug aus zwei Jahrhunderten

Ausstellung im Quellenmuseum in der Wandelhalle Bad Wildungen

Alte Postkarte. Foto: Städtische Museen Bad Wildungen

„Leute kauft Dinte“ – das war der Lockruf fliegender Händler im frühen 18. Jahrhundert. In Fässern transportierten sie Tinte, das wertvolle „schwarze Nass“, und füllten die selbstgebrannte Flüssigkeit mit Messbecher und Trichter in Gefäße ab.

Die Aufbewahrung der Tinte bereitete den schreibenden Menschen früher durch große Sorgen. Nur luftdicht verschlossen, konnte ein Austrocknen verhindert werden. Als Vorratsbehälter diente anfangs beispielsweise ein Kuhhorn. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr und verschiedene Behältnisse zur Aufbewahrung der Tinte entwickelt. Sie wurden funkionaler, dekorativer und künstlerisch wertvoller und zierten Schreibtische, Stehpulte und Sekretäre.

Die Ausstellung zeigt eine umfangreiche Auswahl von Tintenzeugen und Tintengarnituren aus zwei Jahrhunderten. Auch eine Vielzahl von dazugehörigen Utensilien wie Federhalter, Federn, Brieföffner und Briefhalter wird Präsentiert.

Alle Exponate stammen aus der privaten Sammlung von Fritz Diesbach (Berlin). Die Ausstellung ist vom 1. Dezember 2019 bis zum 31. Januar 2020 täglich von 10 bis 17 Uhr in der Wandelhalle Bad Wildungen zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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