Wegen „Heißer Tanz um Hotelpläne“ in der Waldeckischen Landeszeitung (26.10.18)

Sehr geehrte Damen und Herren,
was für ein Einstand! Der Business-Hotelbetreiber Brendal, der das Wildunger Kurhaus-Areal übernehmen möchte, macht sich gleich bei der ortsansässigen Konkurrenz beliebt: Die (fehlende) Auslastung bestehender Hotels sei kein Grund, nicht ein weiteres Hotel zu bauen, denn eine „Auslastung hänge davon ab, ob das Angebot den modernen Anforderungen entspreche“. Kurz: Die anderen Hotels vor Ort sind nicht auf der Höhe der Zeit! Na, herzlichen Glückwunsch.
Verschrobener ist nur noch WLZ-Kommentator Schuldt mit seiner Lehrstunde über Demokratie. Er stempelt Pfarrer Eisenberg und die Abgeordneten Kira Hauser und Regina Preysing zu Saboteuren des Parlamentarismus, weil sie gewagt haben anzudeuten, dass eine Mehrheit der Bevölkerung mit der geplanten Lösung wohl nicht besonders glücklich ist. Muss man da wirklich gleich sein Geschichtshalbwissen aus der 6. Klasse über das Ende der Weimarer Republik auspacken? Geht’s vielleicht ne Nummer kleiner? Andererseits ist aus der Feder von Matthias Schuldt das Etikett „gefährlicher Verfassungsfeind“ fast schon wieder ein Ehrentitel.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Boris von Brauchitsch

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