„Wer schreibt – der bleibt“. Schreiben mal anders

Babylonische Keilschrift-Tafel. (Quelle: de.dreamstime.com)

So könnte auch ein deftiger Schülerwitz beginnen: Trafen sich neulich vier Lehrer, zwei aktive und zwei Ruheständler. Kein Witz! Letztere gehören zur Redaktion.

Na, könnte manche/r bei dem Startbild denken, machen die jetzt einen auf Archäologie? Stimmt eigentlich eher nicht. Vermutlich sieht aber jemand, dass es sich um eine Keilschrift-Tafel aus gebranntem Ton handelt. Stimmt. Ist wahrscheinlich etwa 4000 Jahre alt und gilt als erste Schrift mit Silben und Zahlen. Stammt übrigens aus dem damaligen Babylon im heutigen Irak.

Nun sind wir als Digitalzeitung ja eigentlich um eine gewisse Aktualität bemüht. Aber auch um Mitmacher. Und die Kunst des Schreibens hat sich seit jenen Tontäfelchen in jeder Hinsicht wirklich enorm entwickelt. Bis hin zu Twitter- und Fake News. Da kennen sich heutige Jugendliche meist schon viel besser aus als ihre Eltern. Und viele sind ja auch richtig kreativ. Deswegen haben jene Vier (siehe oben!) vor, im kommenden Schuljahr interessierten Schülerinnen und Schülern bei uns hier Platz für alle möglichen Texte wie Reportagen, Gedichte, Fantasy, Interviews, natürlich auch mit Fotos, zur Verfügung zu stellen.

Leider kennt man den Schreiber des Keilschrift-Textes nicht. Experten können ihn inzwischen auch lesen. Also ist sein Werk geblieben. So ähnlich ist das ja mit Texten im Internet (das nichts vergisst). Drum hoffen wir auf die Jugendlichen Begabungen. Falls gewünscht kann ja unsereins auch etwas behilflich sein.

Hat Ihnen unser Artikel gefallen?