Vorbereitungen für Eiszeit, Busse und Kitas

Die nächste Eisbahn kommt bestimmt, Archiv-Foto: Stadtmarketing/Pf

Auch in der Sommerpause arbeiten die Ausschüsse der Bad Wildunger Stadtverordnetenversammlung. So tagte am 16. Juli erneut der Finanzausschuss.
Hier für unsere Leser eine Zusammenfassung der Ergebnisse:

  1. Schausteller Dennis Ruppert berichtete über den aktuellen Planungsstand für die Einrichtung der mobilen Eisbahn auf dem Parkplatz Brunnenallee 1. Er beabsichtigt, die Eisbahn vom 25. November bis 10. Januar zum dritten Mal aufzubauen. Mit der vergangenen Saison zeigte sich Ruppert durchaus zufrieden. Immerhin waren rund 7.000 Besucher auf der Eisbahn, ein Durchschnitt also ca. 150 pro Tag. Der von der Stadt erbetene Zuschuss sinkt kontinuierlich, für die neue Saison sind 15.000 Euro beantragt. Der Betreiber gibt sich optimistisch: „Ich denke in 10-Jahres-Zeiträumen, der Zuschuss soll später gänzlich entfallen.“ Die Aussagen fanden allgemeine Zustimmung.
  2. Über die Situation bei der Stadtbus GmbH berichtete Geschäftsführer Wagner. In den letzten Monaten hatten die Stadtverordneten einen kritischen Blick auf das steigende Defizit bei dem Unternehmen geworfen. Die Stadtbus GmbH agiert mittlerweile unabhängig von der BKW und versorgt nur die Linien im Stadtgebiet. Geschäftsführer Wagner konnte erfreuliches berichten: ein Vergleich zwischen dem 1. Halbjahr 2019 und 2020 zeigte eine Kosteneinsparung von 190.000 Euro trotz eines Einnahmeausfalls von 55.000 Euro durch die Corona-Krise. Der im Haushalt der Stadt eingeplante Zuschuss von 800.000 Euro kann daher aller Voraussicht nach eingehalten werden. Ralf Lock (SPD) fragte nach dem Stand der Beschwerden beim Stadtbus und nach einem Qualitätsmanagement. Auch hier gaben die Verantwortlichen Entwarnung. Zwar habe es in der Anfangsphase der Neuorganisation Probleme gegeben, aber vieles habe auch wenig Hand und Fuß gehabt, so Wagner. Und Bürgermeister Gutheil fügte an: „In der letzten Zeit ist kaum noch etwas gewesen. Es ist wesentlich besser geworden.“
  3. Für die Kindertagesstätten Friedenskirche und Familienzentrum der Lebenshilfe wurden im Ausschuss überplanmäßige Ausgaben für das Haushaltsjahr 2019 befürwortet Dabei handelt es sich für den Defizitausgleich der beiden Kindertagesstätten um zusätzliche Mittel, die noch von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden müssen.
  4. Unter „Verschiedenes“ fragte Ralf Lock (SPD) unter dem Eindruck der Ereignisse in Neukirchen, wo drei Kinder in einem Dorfteich ertrunken sind, nach eventuell notwendigen Sicherungsmaßnahmen an städtischen Gewässern. Bürgermeister Gutheil antwortete, dass die Verwaltung tätig geworden sei. Die Begutachtung der Sicherheit an städtischen Gewässern sei allerdings noch nicht abgeschlossen. Nach Vorliegen der Ergebnisse werde berichtet.

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