Zapperlott bringt zeitkritisches Stück auf die Bühne

An vier Abenden „Genannt Gospodin“ im Bergheimer AuszeitTheater

In der Haupt- und Charakterrolle: Frank Sonnborn spielt Gospodin, einen überzeugten Kapitalismusverweigerer. (Fotos: Klein)

Bergheim. Das Theater-Ensemble „Zapperlott“ bringt das Stück „Genannt Gospodin” von Philipp Löhle auf die Bühne des AuszeitTheaters in Bergheim. Premiere ist am Freitag, 27. März, 19.30 Uhr. Weitere Aufführungen folgen am Sonntag, 29. März, 18 Uhr, Donnerstag, 16. April, 19.30 Uhr und am Freitag, 17. April, 19.30 Uhr.

Unzählige Stunden haben die Darsteller Frank Sonnborn, Ulla Pospiech, Mechthild Heck, Christiane Eicker-Lemnitz, Stefan Betzler und Hajo Falk-Dietrich unter Leitung der Regisseure Stefan Tiepermann und Maren Meinhold geprobt, improvisiert und an den verschiedenen Rollen gearbeitet. „Jetzt, nachdem wir die Handlung des zeit- und gesellschaftskritischen Stücks über materielle Überangebote, überschwänglichen Wohlstand, Leistungswahn und -druck den letzten Schliff verpasst haben, freuen wir uns sehr auf die anspruchsvollen Aufführungen unserer 15. Produktion”, sagt Theaterpädagoge Stefan Tiepermann. Mit allen Akteuren auf und hinter Bühne ist er sich einig: „Diese Schauspiel-Komödie ist auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer keine leichte Bühnenkost. Denn die Handlung regt durchaus zum Nach- oder Umdenken an, weil es sich bei Gospodin – gespielt von Frank Sonnborn – um einen Aussteiger handelt.“

Geld und Besitz dürfen nach seiner Vorstellung nicht mehr notwendig sein. Das geliebte Lama hat schon Greenpeace mitgenommen. Seine Freundin und seine Kumpels belächeln den Kapitalismusverweigerer und nutzen Gospodins Langmut mit verlogener Freundlichkeit aus. Als Gospodin eines Tages eine Tragetasche voller Geld zur Verwahrung annimmt, gerät die Welt für ihn aus den Fugen.

SERVICE: Karten im Vorverkauf sind ab sofort erhältlich zum Stückpreis von „nur“ 12,99 Euro in der Edertal Apotheke in Bergheim. Ticketreservierungen sind möglich via Homepage des AuszeitTheaters: www.auszeittheater.de

Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Aufführungen

Hat Ihnen unser Artikel gefallen?