Jahreshauptversammlung des VfL Bad Wildungen

Von links nach rechts: die Geehrten Thorsten Bertram, Ehrenmitglied Kurt Wilhelmi, Ehrenmitglied Claudia Ravensburg und VfL-Vorsitzender Wolfgang Nawrotzki, Foto: privat

Pressemitteilung des VfL Bad Wildungen

„Hurra, wir leben noch!“ – so eröffnete VfL-Vorsitzender Wolfgang Nawrotzki die Jahreshauptversammlung des VfL Bad Wildungen für die Geschäftsjahre 2019 und 2020. Während der Verein in 2019 ein relativ „normales“ Jahr erlebte, stand 2020 ganz im Zeichen der Corona-Krise, die das Vereinsgeschehen in weiten Teilen zum Erliegen brachte und viele Arbeits- und Entwicklungsprozesse des Mehrspartenvereins unterbrach.

Der Vorstand war sich einig, dass im Jahr 2019 Entwicklungsprozesse eingeleitet werden mussten, die den Verein zukunftsfähig machen. In der Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und mit dem Sportkreis Waldeck-Frankenberg wurden erste Überlegungen diskutiert. Die Aktivierung der Mitglieder für Reformen, Möglichkeiten der vereinsübergreifenden Zusammenarbeit und die Beteiligung an der Sportentwicklungsplanung des Landkreises waren hier zu nennen. Leider wurden diese Prozesse durch die Coronakrise unterbrochen und müssen nun wieder neu gestartet werden.

Die Mitgliederentwicklung, die Finanzen und die Arbeit in den einzelnen Abteilungen konsolidierten sich im Jahr 2019. Geschäftsführer Wolfgang Ochs bedankte sich bei allen Aktiven, den Übungsleiter*innen, den Helfer*innen und Eltern dafür, dass sie während des Krisenjahres 2020 dem Verein die Treue gehalten haben. Insbesondere durch Verlagerung des Übungs- und Trainingsbetriebs ins Freie konnten die Übungsleiter*innen phantasievoll die sportlichen Aktivitäten wenigstens teilweise aufrecht erhalten. „So war es möglich, dass der schrittweise Neustart im laufenden Jahr 2021 gelang“, erklärte Ochs. Vorsitzender Wolfgang Nawrotzki stellte besonders die Leistung des Geschäftsführers bei der Umsetzung der durch die Corona-Bestimmungen verursachten Auflagen und Hygienekonzepten heraus.

Mit Genugtuung konnte festgestellt werden, dass sich durch den hohen Einsatz aller Beteiligten der Mitgliederstand am Ende des Krisenjahres nur um 36 Mitglieder auf 847 verringert hatte. Nach dem Kassenbericht konnten die beiden Kassenprüfer Oliver Schatte und Michael Grieneisen den Antrag auf Entlastung des Vorstandes stellen, der einstimmig angenommen wurde.

Die unter Corona-Bedingungen verlaufende Jahreshauptversammlung wurde durch eine Reihe von Ehrungen abgeschlossen. So wurden die Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg für ihre 50jährige Mitgliedschaft und Kurt Wilhelmi gar für seine 60jährige Mitgliedschaft geehrt. Beide Mitglieder wurden vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern des Traditionsvereins VfL Bad Wildungen ernannt.

Tagen unter Corona-Bedingungen, Foto: privat

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