Nehmen Sie eine Auszeit vom Stress ums Kurhaus!

Ein Beitrag von Manfred Zinke zu einer ärgerlichen Geschichte

Im Jahr 1987 beim Besuch des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Kurhaus mit Bürgermeister Albrecht Lückhoff. (Foto: Städtische Museen Bad Wildungen/Archiv)

Der damals noch geheimnisumwitterte Investor für das Kurhausareal, eyemaxx, hat sich verabschiedet. Darf der interessierte Bürger den Grund dafür erfahren?
Oder ist das allein Sache der dafür Zuständigen und Kompetenten?
Ich finde das nicht! Wildungens Zukunft geht uns alle an!
Ein neuer Investor – oder besser gesagt, ein Interessent – ist angeblich gefunden worden.
Soll das jetzt der Retter in Not sein?
Welcher Not eigentlich?
Ist es etwa alternativlos, ein Filetstück unserer Kurstadt zu verscherbeln, nur weil da das Kurhaus drauf steht, das man so dringend loswerden will?
Gibt es wirklich keine Alternative? Oder fehlt es einfach an eigenen Ideen?
Ein Blick in Kurstädte wie Bad Füssing, Bad Kissingen oder etwa Prien am See könnte da weiterhelfen.

Lieber Herr Bürgermeister Gutheil, ich schlage vor, dass Sie sich jetzt mal eine gewisse Auszeit vom Stress um den Verkauf des Kurhausareals gönnen sollten. Was nun schon etwa 10 Jahre auf eine gute Lösung gewartet hat, hat doch wohl noch etwas Zeit zum Nachdenken verdient.

Unser Kurhaus hat eine lange und interessante Geschichte, die mit den Fotos aus dem Stadtarchiv eindrucksvoll dokumentiert ist.

Möglicherweise ergibt sich in einer Phase des Nachdenkens, in der auch Informationen über erfolgreichere Kurstädte eingeholt werden können, eine völlig neue und bessere Alternative für Wildungen.

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2 Kommentare

  1. Liebe Parlamentarier,
    für den „Normalbürger“ nur schwer zu verstehen, dass in solch einer prägnanten Lage ein Koloss modernster Bauart, einfallslos und zweckmäßig, hätte errichtet werden sollen. Alle berechtigten und vernünftigen Einwendungen von Wildunger Bürgern wurden kurzerhand beiseitegeschoben. Man kann es nur als Glücksfall für die Stadt bezeichnen, wenn sich durch den Rückzug des Investors eine andere, besser verträgliche Lösung finden würde. Jeder private Häuslebauer wird in dieser Kommune durch die Bebauungspläne mit gestalterischen Vorgaben mehr in die Pflicht genommen als ein Großinvestor an dieser Stelle.
    Eine große Bitte für die kommende Sitzung am 1. April – und das ist kein vorweg genommener Aprilscherz: Nehmen Sie sich eine Auszeit, um zu sinnvolleren Lösungen als eines Abrisses zu kommen. Es bietet sich die einmalige Chance, diese Fehlentwicklung zu verhindern.

  2. Warum nicht einen europaweiten „öffentlich offenen Wettbewerb“ initiieren, der die beste Idee, das beste Konzept, für das „Neue Kurhaus“ Areal hervorbringen wird.

    Mit den stimmigsten Ideen, in einem großen Konzept zusammengeführt, könnten dann europaweit (entsprechend für das Konzept) Investoren und Betreiber gesucht werden.

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