Anschluss der Fahrradstrecke Korbach-Buhlen an Bad Wildungen (Teil 2)

Wildunger CDU will sich dafür einsetzen. Von Manfred Zinke

Manfred Zinke

In meinem Artikel vom 23.10. fragte ich, warum dieses geniale Projekt der Umwidmung einer nicht mehr gebrauchten Bahnstrecke zu einem wunderschönen und steigungsarmen Radweg nicht wenigstens bis Wega verlängert wurde.
Claudia Ravensburg, CDU, kommentierte am 31.10., dass die Anliegerkommunen für die Zuwegung und die laufende Unterhaltung sorgen müssten. Der Korbacher Bürgermeister Klaus Friedrich bestätigte mir telefonisch, dass die hohen Kosten ein wesentlicher Grund waren.
Der Edertaler Bürgermeister Klaus Gier war bei der Eröffnung des Radweges R6 Korbach-Buhlen am 21.4.2013 erst wenige Tage im Amt. Er schrieb mir, dass weder der Landkreis noch seine Gemeinde den Weiterbau forciert hätten. Er hält den Radweg R6 aus der Sicht der Gemeinde Edertal für eine große Bereicherung des Tourismus und für die Menschen in der Region. Dieser Radweg erfreue sich großer Beliebtheit.
Nun stelle man sich vor, dieser beliebte Radweg würde entlang seines ehemaligen Verlaufs über den Viadukt bei Buhlen und über die Brücken bei Bergheim und Anraff durch einen langen Tunnel nach Wega fortgesetzt werden und am Bahnhof Wildungen enden. Für Wildungen und Edertal wäre das doch eine einmalige touristische Attraktion!
Die Wildunger CDU hat angekündigt, sich bei den Etatberatungen um den Ausbau des Radwegenetzes mit Anbindung an den Bahnradweg Korbach/Buhlen einzusetzen. Im Protokoll ist davon leider nichts zu lesen. Immerhin scheint es beim geplanten Radweg zwischen Armsfeld und Hundsdorf weiterzugehen.
Mit dieser guten Nachricht, Ihren Sympathien und gedrückten Daumen auch für das Bahn-Radweg-Projekt gehe ich recht zuversichtlich ins neue Jahr!

Hat Ihnen unser Artikel gefallen?