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Bad Wildungen: In Sachen Kurhaus-Areal doch noch ein Beitrag

Die Redaktion möchte die inzwischen entstandene Debatte keinesweg abwürgen. Wie wahr, wie wahr, was die Stadtverordnete Preysing am 05. November 2018 in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vorgetragen hat! Die Belehrungen von Stadtverordneten zum Demokratieverständnis ihrer Kollegin sind töricht. In einem in der HNA/WLZ zu lesenden Kommentar eines Kasseler Redakteurs der Zeitung war kürzlich zu lesen: „Zu deren (der Demokratie) Wesenszügen gehört immer eine kritische Teilhabe. Sie funktioniert nun einmal nicht […]

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Zum Antrag „Nicht verkaufen“: Die Begründung

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die Redaktion dokumentiert diesen vielleicht letzten öffentlichen Diskussionsbeitrag zur Zukunft des Kurhaus-Areals. Wie zu erwarten war ging der dazugehörende Antrag in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung mit Pauken und Trompeten unter. Walter Mombrei, SPD, unterstellte der Antragstellerin in Bezug auf gefasste Beschlüsse undemokratisches Verhalten. Uwe Gimpel, CDU, fand es unerhört, dass sich Frau Preysing mit dieser Forderung angeblich gegen Parlamentsbeschlüsse stelle, und meinte, dass man das Kurhaus […]

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Fragen eines lesenden Staatsbürgers

Las ich doch kürzlich im Protokoll des Stadtparlaments vom 04.09.2017:
„Der Bürgermeister berichtete… Die Landesdenkmalbehörde hat in Bad Wildungen verschiedene Kulturdenkmäler besucht, auch das Kurhaus. Nach dem Bericht der Landesdenkmalbehörde ist das Kurhaus kein schützenswertes Denkmal.“
Mehr Informationen gab er nicht preis – leben wir nicht in einer Demokratie? […]

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Zur Diskussion – Mahnung eines Wildunger Architekten

Liebe Leserinnen und Leser! Weil die WLZ den folgenden Leserbrief nur unvollständig abdruckte, bringen wir ihn komplett und hoffen, dass er oft kommentiert wird.

Im WLZ-Artikel vom 12.07.2018 zur Ausstellung „101 Häuser“ beschreibt der verantwortliche Redakteur Matthias Schuldt die Bebauung des Kurhausgeländes um 1900. Allerdings zieht er völlig unsachgemäße Schlussfolgerungen aus den historischen Gegebenheiten. Den Blick für Veränderungen weiten ja, aber bitte mit fachlich präziser Sichtweise. […]

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Betr.: Abriss eines historischen Gebäudes

In Dresden und Leipzig sieht man, mit welcher Akkuratesse da auch kleinste (bei weitem nicht alle) für die Stadtgeschichte wichtige Relikte restauriert und ins Szene gesetzt werden, auch mit viel Emotion und Teilnahme der Bürger. Die monetäre Rentabilität spielt dabei keine Rolle, es wird an allen Ecken und Enden gesammelt, gespendet und beantragt, irgendwann reicht das Geld. Für mich war das Kurhaus damals wohl gedacht als Abschluss der Bausünden der […]

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HISTORISCHE BAUSUBSTANZ NICHT ZERSTÖREN

1. Wir haben in unserer Stadt ein vorzügliches Architekturbeispiel der POSTMODERNE. – 2. Heute gilt diese Art postmoderner Architektur (schon) als „Architekturgeschichte“, die es inzwischen zu erhalten gilt. … 5. Eine Kurstadt braucht eine Wandelhalle UND ein Kurhaus. […]

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In Sachen Kurhaus und Stadtentwicklung – ein Leserbrief

Ich war in der Wandelhalle zur Eröffnung der Ausstellung „101 Häuser, die es nicht mehr gibt“. Anschaulich und ausdrucksstark wird dort in Fotos und z.T. sogar in Modellen zum Verlieben unwiederbringlich verlorene Kurstadt-Architektur dargestellt, die in den 60er, 70er Jahren einer vermeintlich fortschrittlichen Moderne weichen mußte. Damals war wohl das Bewusstsein für den Erhalt einer typisierenden Ortscharakteristik, im Falle Bad Wildungens eines kuratmosphärischen Ambientes (was man heute Alleinstellungsmerkmal nennt), noch […]

;-)

Das Wort zum Donnerstag, 14. Juni 2018

Haben Sie heute Morgen schon mal zum Himmel geblickt? Zum Himmel unseres „christlich geprägten“ Abendlandes? Vielleicht kennen einige von Ihnen, auch wenn Sie höchst selten in die Kirche gehen, noch das Lied „Geh‘ aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit“ von Paul Gerhard? Darin kommt die Zeile „die Lerche schwingt sich in die Luft“ vor. Von Düsenjets konnte er ja noch nichts ahnen. Na gut, der Sommer […]

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Das Wort zum Donnerstag, 31. Mai 2018

Dies war ja wirklich ein sehr arbeitnehmerfreundlicher Mai. Lauter Feiertage führten dazu, dass dank der dazugehörenden „Brückentage“ für die Beschäftigten lauter 3- oder 4-Tage-Wochen entstanden. Arbeitgeber mühten sich, trotz der cleveren Urlaubsplaner und -planerinnen den Betrieb aufrecht zu erhalten. Zum Tag der Arbeit (der übrigens erst seit dem Jahr 1933[!] gesetzlicher Feiertag ist) kamen noch drei christliche Feiertage. Von ganz außen betrachtet könnten einige, z. B. arabische Zuwanderer, auf den […]

;-)

Das Wort zum Donnerstag, 17. Mai 2018

Unzweifelhaft gehören ja die Namen der Wochentage zu unserer, in letzter Zeit so oft beschworenen deutschen, angeblich nach offizieller bayrischer Lesart ausschließlich christlich geprägten „Leitkultur“. – Zudem ist der heutige Tag für die Edertaler ein Gedenktag. Denn vor genau 75 Jahren war nachts die Edersee-Sperrmauer durch eine britische, speziell dafür entwickelte Rollbombe zerstört worden. […]