Test zur Bürgermeisterwahl 2018 in Bad Wildungen (3)

Die Redaktion sieht sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl am 4. März 2018 nach deren Pressevorstellung etwas konkreter an. Das werden wir Anfang des nächsten Jahres fortsetzen.

Heute: Ralf Gutheil (SPD), vorgestellt in der WLZ am 2. September 2017

Erkennbare Stärken:

  • Herr Gutheil ist gebürtiger Wildunger und wohnt in Altwildungen.
  • Er ist bereits in der dritten Legislaturperiode Stadtverordneter.
  • Mit Kommunalpolitik kennt er sich aus.
  • Derzeit leitet er mit dem Umweltausschuss ein für die Badestadt wichtiges Ressort.
  • Der Kandidat hat eine Ausbildung zum Verwaltungswirt mit der Fachrichtung Polizei.
  • Beruflich ist er es schon gewohnt, für Recht und Ordnung zu sorgen.
  • Sein musikalisches Engagement im Musikzug der Feuerwehr.

Bemerkte Schwächen:

  • Herr Gutheil kann den Wunsch eines möglicherweise nicht unerheblichen Teils der Wähler und Wählerinnen nach einer Bürgermeisterin nicht erfüllen.
  • Er ist in die seit langem schwelenden Auseinandersetzungen der Wildunger Stadtpolitik verwickelt.
  • Der Kandidat erklärt nicht, wie er sich im Falle seiner Wahl eine „vernünftige Diskussion mit der Bevölkerung und der Stadtverwaltung“ vorstellt.
  • Mit der auf den jetzigen Amtsinhaber bezogenen Bemerkung „Ich kann es besser“ zeigt er zwar Selbstbewusstsein, was aber auch als überheblich angesehen werden kann.
  • Mit seinem im Jahr 1998 erfolgten Parteieintritt, als in Berlin die erste rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder gebildet wurde und er 23 Jahre alt war, könnte ihm unterstellt werden, er sei ein Trendsetter.
  • Zu längerfristigen Entwicklungsperspektiven des drittgrößten deutschen Heilbades gibt es von ihm keinerlei Aussagen.
  • Ob der Kandidat die für ein Stadtoberhaupt nötigen Führungsqualitäten besitzt, kann nur vermutet werden.
  • Herr Gutheil hat ein „riskantes“ Hobby: Motorradfahren.

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